Malawi
Malawi ist ein Binnenstaat im südöstlichen Afrika und grenzt an Tansania, Sambia und Mosambik. Das Land ist geprägt vom Malawisee, der sich über einen großen Teil seiner Ostgrenze erstreckt. Hauptstadt ist Lilongwe. Rund 22,2 Millionen Menschen leben in Malawi; die Bevölkerung wächst mit etwa 2,6 Prozent pro Jahr vergleichsweise schnell.
Malawi erlangte 1964 die Unabhängigkeit von Großbritannien und ist heute eine Präsidialrepublik. Nach Jahrzehnten der Einparteienherrschaft entwickelte sich Anfang der 1990er-Jahre ein Mehrparteiensystem. Das Land gilt im regionalen Vergleich als politisch weitgehend friedlich und stabil.
Wirtschaftlich gehört Malawi weiterhin zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Landwirtschaft bildet für einen großen Teil der Bevölkerung die Lebensgrundlage und macht rund 28 Prozent der Wirtschaftsleistung aus. Gleichzeitig ist das Land stark von Dürren, Überschwemmungen und anderen klimatischen Extremereignissen abhängig. Hohe Inflation, Devisenmangel und geringes Wirtschaftswachstum verschärfen die soziale Lage.
Hauptstadt: Lilongwe
Bevölkerung: ca. 22,2 Millionen (2025)
Fläche: ca. 118.000 km²
Sprachen: Englisch und Chichewa, daneben zahlreiche weitere lokale Sprachen
Währung: Malawi-Kwacha (MWK)
Unabhängigkeit: 6. Juli 1964
Nachbarländer: Tansania, Sambia und Mosambik
