Indien
Indien liegt in Südasien und ist mit rund 1,46 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Erde. Der Subkontinent reicht vom Himalaya im Norden bis zum Indischen Ozean und weist eine enorme sprachliche, religiöse und kulturelle Vielfalt auf. Hauptstadt ist Neu-Delhi.
1947 erlangte Indien die Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft. Heute ist das Land eine föderale parlamentarische Republik und die größte Demokratie der Welt. Zugleich prägen soziale Ungleichheit, religiöse und gesellschaftliche Spannungen sowie Fragen nach Menschenrechten und Pressefreiheit die politische Entwicklung.
Indien zählt zu den am schnellsten wachsenden großen Volkswirtschaften. Seit 2000 hat sich die Wirtschaftsleistung real nahezu vervierfacht, und die extreme Armut ist deutlich zurückgegangen. Dennoch bestehen große regionale und soziale Unterschiede. Informelle Beschäftigung, ungleicher Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung sowie die zunehmenden Folgen des Klimawandels gehören zu den zentralen Herausforderungen des Landes.
Hauptstadt: Neu-Delhi
Bevölkerung: ca. 1,46 Milliarden (2025)
Fläche: ca. 3,29 Millionen km²
Sprachen: Hindi und Englisch auf Ebene der Zentralregierung sowie zahlreiche weitere anerkannte Regionalsprachen
Währung: Indische Rupie (INR)
Unabhängigkeit: 15. August 1947
Nachbarländer: Pakistan, China, Nepal, Bhutan, Bangladesch und Myanmar















